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Bewässerungssystem – Pflanzen richtig gießen

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Bewässerungssysteme - im Sommer richtig gießen
Ein Bewässerungssystem erleichtert das Gießen

Gerade an heißen Tagen kommt man mit der Bewässerung oft nicht hinterher,benötigt so einiges an Zeit und etliche Gießkannen voll Wasser. Vor allem wenn man einen Rasen im Garten hat, ist diese Methode der Bewässerung eher ungeeignet. Auch Kübelpflanzen haben während der warmen Jahreszeit einen enormen Wasserbedarf. Das liegt daran, dass die kleinen Behältnisse wenig Wasser speichern können und so das Substrat schneller austrocknet als bei Beetpflanzen.

Rasensprenger verschwendet Wasser

Das einfachste Bewässerungssystem ist das Anschließen des Gartenschlauchs an einen Wasserhahn und das Besprengen des Gartens mit einem Rasensprenger. Da das Wasser aber ununterbrochen während des Gießvorgangs läuft, geht auch viel davon verloren, indem es zwischen den Pflanzen nutzlos im Erdreich versickert. Außerdem gelangt das Wasser auf die Blätter der Pflanzen und verdunstet. Besonders bei der Nutzung teuren Trinkwassers ist dies mehr als ärgerlich.

Bewässerungssystem installieren

Wenn Sie ein Bewässerungssystem im Garten installieren möchten, brauchen Sie zunächst einen Wasseranschluss bzw. Wasserhahn. Von diesem können Sie dann durch ein selbst verlegtes Rohrsystem weitere Wasserhähne an beliebigen Stellen im Garten anbringen. Dafür ist keine Genehmigung erforderlich und die Rohre und Wasserhähne bekommen Sie ganz einfach als Komplettset schon ab 100 € im Baumarkt. Die Rohre verlegen Sie wenige Zentimeter unter dem Rasen oder dem Beet. Nun können Sie beliebig viele Rasensprenger oder Schläuche zur Bewässerung anbringen.

Bewässerungssystem mit Sensor

Wenn Sie sich die Mühe beim Gießen komplett sparen wollen, sollten Sie eine Tropfbewässerung installieren. Die Beete werden dabei oberirdisch von Schläuchen, die dauerhaft kleine regelbare Wassermengen abgeben, bewässert. Mit Hilfe einer Zeitschaltuhr kann das System ganz einfach gesteuert werden. Wenn Sie einen Regensensor installieren, sparen Sie außerdem Wasser, denn der Computer unterbricht bei Regenwetter die Bewässerung. Noch einfacher ist die Bewässerung unter Zuhilfenahme eines Bodenfeuchtesensors. Dieser misst den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens und gibt die Information an einen Computer weiter, der ganz automatisch die Bewässerung bei Bedarf startet.

Morgens gießen – am besten mit Regenwasser

Gegossen sollte nach Möglichkeit morgens, so dass der Boden die Feuchtigkeit aufnehmen kann, bevor die Sonne die Verdunstung des Wassers begünstigt. Nach Möglichkeit sollten Sie außerdem Regenwasser statt Leitungswasser verwenden. Es ist nicht nur kostensparend, sondern auch für die Pflanzen wesentlich geeigneter, da es über keine chemischen Zusätze aus der Trinkwasserbereitung verfügt. Es ist außerdem weicher und kalkarm. Achten Sie auch auf die Menge des benötigten Wassers. Rasen z. B. sollte mit 30-40 Litern Wasser pro Quadratmeter versorgt werden, damit sich auch genug Feuchtigkeit in der Erde halten kann. Stauden und andere Gewächse sollten nur gegossen werden, wenn Bedarf besteht, wie etwa wenn der Boden auszutrocknen droht oder es eine Zeit lang nicht geregnet hat. Zu viel Wasser schaden den Pflanzen ebenso wie zu wenig davon. Durch die drohende Staunässe kann es zu Wurzelfäule kommen und die Pflanze kann absterben.

Texte Gartentipps: IR, Bild: 123RF

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