Start Gartentipps Gartenbeete umgraben und düngen

Gartenbeete umgraben und düngen

121
0
Garten umgraben und düngen - Gartentipp
Gartenbeete umgraben – Beete auflockern

Wenn der Schnee verschwunden ist und sich die warmen Tage häufen, ist es an der Zeit unseren Garten auf die kommende Gartensaison vorzubereiten. Als Erstes sollten die Beete von im Herbst liegen gebliebenem Laub und Unrat befreit werden. Danach sollte das auf dem Gartenbeet wachsende Unkraut gejätet werden. Dies geschieht am besten noch vor der Aussaat, da die Verwechslung mit den jungen Keimlingen der Kulturpflanzen von vornherein ausgeschlossen werden kann. Die Wildkräuter konkurrieren mit unseren Gartenpflanzen um wertvolle Ressourcen wie Sonnenlicht und Nährstoffe und sind daher möglichst frühzeitig zu bekämpfen.

Gartenbeete umgraben – bitte nur die Böden auflockern

Bevor im Frühjahr die erste Aussaat stattfinden kann, müssen außerdem dringend, falls nicht schon im Herbst geschehen, die über die kalte Jahreszeit verdichteten Böden im Garten aufgelockert werden. Den Garten bitte nicht mehr umgraben, das stört das Gleichgewicht des Bodens. Am besten geeignet zum Böden auflockern bzw. leichten Gartenbeete umgraben ist ein Spaten oder die Gartengabel. Anschließend wird der Boden mit einer Harke geglättet. So wachsen die jungen Pflanzen besser und das Wasser kann ungestört absickern, wodurch Staunässe vermieden wird. Ein lockerer und gut vorbereiteter Boden sorgt nicht nur für die idealen Wachstumsbedingungen für unsere Pflanzen, sondern reduziert auch die Notwendigkeit des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln.

Anreicherung mit Kompost

Um den Blumen und Gemüsepflanzen den bestmöglichen Start zu ermöglichen, sollte nach dem Gartenbeete umgraben außerdem der Boden mit Kompost angereichert werden. Dieser muss für Gartenpflanzen aber zunächst gesiebt werden, um den Boden nicht mit unzersetzten Bestandteilen, die unterirdisch faulen können, zu belasten. Beim Zersetzen wird sonst Stickstoff entzogen, den unsere Pflanzen benötigen. Im Gemüsebeet können gerne auch gröbere Bestandteile des reifen Komposts eingebracht werden. Diese verfügen über viele Mikroorganismen, die dem Wachstum der Gemüsepflanzen zuträglich sind. Die Nährstoffzufuhr kann natürlich auch über die Zugabe eines speziell auf die Bedürfnisse der zu kultivierenden Pflanzen zugeschnittenen Düngers erfolgen. Außerdem sollte mittels eines im Handel erhältlichen Tests der Boden-pH-Wert überprüft werden. Idealerweise ist dieser bei einem Wert von 7, also neutral. Ist er unter diesem Wert, spricht man von saurem Boden. Dies kann infolge von Auswaschung wichtiger Bestandteile im Boden durch häufige und hartnäckige Regenfälle schnell passieren. Das stellt jedoch kein Problem dar, denn mit der Zufuhr von Kalk kann dem entgegengewirkt werden. Ist der Boden-pH über 7,5, also alkalisch, kann der Eintrag von Torf oder Granitmehl helfen.

Gartentipps: IR, Bild: Grey59  / pixelio.de

Hier finden Sie noch mehr Gartentipps.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here