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Pflanz-Tipps für Anfänger – Gärtnern leicht gemacht

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Gärtnern im eigenen Gemüsebeet
Gärtnern im eigenen Gemüsebeet

Licht, Wasser, Boden: Gärtnern – Basis

Ob auf dem Balkon, im eigenen Garten, im Hinterhof oder im Schrebergarten: Gärtnern ist zum Trend geworden. Buddeln, pflanzen und säen macht einfach Spaß. Und wenn die selbst eingepflanzten oder gesäten Blumen in voller Pracht erblühen, erfüllt das jeden Hobbygärtner mit Freude. Selbstverständlich schmecken Obst und Gemüse aus dem eigenen Anbau auch am besten. Für alle blutigen Anfänger in Sachen Gärtnern gibt es hier ein paar einfache und nützliche Tipps.

Der richtige Standort

Der richtige Standort ist Voraussetzung dafür, dass Pflanzen sich wohlfühlen und kräftig gedeihen. Pflanzen haben unterschiedliche Ansprüche. Diese müssen Sie kennen, bevor Sie mit dem Pflanzen beginnen. Viele Sommerblumen sowie mediterrane Pflanzen und Kräuter lieben einen sonnigen Platz im Garten oder auf dem Balkon. Andere Gewächse – wie Pflanzen, die im Wald wachsen oder unter Gehölzen – vertragen weder große Hitze noch starke Sonneneinstrahlung. Beobachten Sie Ihren Garten: Wo ist die Sonne intensiv, wo sind die schattigen Orte?

Pflanzen wässern

Pflanzen benötigen Wasser – vor allem, wenn sie gerade frisch eingepflanzt wurden. Ältere Gartenpflanzen, die über gut ausgebildete Wurzeln verfügen, sind nicht mehr so anfällig und stehen auch mal eine kurze Trockenphase durch. Im Sommer benötigen aber auch Gartenpflanzen regelmäßig Wasser. Der beste Zeitpunkt dafür ist der Morgen, der zweitbeste der Abend. Vermeiden Sie es, in der prallen Mittagssonne zu gießen. Wenn Sie Ihre Pflanzen wässern, ist nicht der richtige Zeitpunkt zum Wasser sparen: Gießen Sie ausgiebig, damit das Wasser auch die Wurzeln erreichen kann. Kübel- und Balkonpflanzen verfügen über weniger Wasservorrat als Beetpflanzen. An sehr heißen Tagen sollten Sie Ihre Balkonpflanzen sogar zweimal täglich gießen. Idealerweise benutzen Sie zum Gießen Regenwasser. Gießen Sie langsam, direkt auf die Erde und mit einem sanften Strahl. Zu häufiges Wässern kann allerdings auch zu Problemen führen: Es entsteht Staunässe, später Fäulnis. Gießen Sie daher nur, wenn die Erde sich tatsächlich trocken anfühlt. Dann aber reichlich!

Der richtige Boden für ihre Pflanze

Ohne Boden kann keine Pflanze leben. Und auch hier gilt: Erde ist nicht gleich Erde. Lernen Sie Ihren Gartenboden kennen und greifen Sie einfach mal herein! Wenn Sie eine Handvoll Gartenerde zwischen den Fingern zerreiben, werden Sie die Struktur erkennen:

  • Tonboden schmiert zwischen den Fingern und lässt sich gut formen.
  • Sandboden dagegen ist nicht formbar, stattdessen rieselt er durch die Finger. Diese Erde enthält leider nur wenige Nährstoffe und kann Wasser schlecht halten.
  • Humoser Boden liegt von seiner Konsistenz zwischen Tonboden und Sandboden: Er ist zwischen den Händen formbar, klebt aber nicht so stark wie Tonboden. Diese Bodenart ist reich an organischem Material und damit an Nä
Gärtnern: Topfpflanzen
Gärtnern: Topfpflanzen

Es gibt durchaus Pflanzen, die sandigen Boden lieben. Die meisten unserer Gartenpflanzen allerdings bevorzugen humosen Boden, in dem sie optimale Bedingungen für gesundes Wachstum finden. Wenn Ihre Gartenerde nicht ideal sein sollte, können Sie problemlos nachhelfen: mit Kompost, Pflanzerde oder organischem Dünger.

Gärtnern: Kleine Projekte – großer Spaß

Wenn Sie gerade mit dem Gärtnern beginnen, sollten Sie sich am Anfang nicht überfordern. Probieren Sie erst einmal kleine Projekte aus – das Erfolgserlebnis steigert den Spaß am Gärtnern. Beginnen Sie beispielsweise mit Balkonkästen voller blühender Sommerblumen, mit einem Gemüsebeet mit Möhren, Radieschen und Kürbis – oder mit einer duftenden Ecke im Garten voller aromatischer Kräuter.

Gartentipp: GR. Bild:123RF.

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