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Alpenaurikel (Primula auricula)

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Alpenaurikel pflanzen und pflegen
Alpenaurikel (Primula auricula)

Alpenaurikel (Primula auricula)

Vorkommen: die Kalkalpen in Frankreich, Schweiz, Lichtenstein, Österreich, Polen, Slowakei und Deutschland

Habitus: immergrüne, ausdauernde krautige Pflanze; Wuchshöhen 5 bis 25 Zentimeter

Blüte: zwischen 2 und 12 Blüten; gelb (einige Zuchtformen auch blau, weiß, orange, rot, violett und grün; zumeist zweifarbig); bis 2,5 cm; in Dolden

Früchte: Kapselfrüchte im Spätsommer; 1,5 mm lange Samen

Verwendung und Besonderheiten: keine medizinische Bedeutung; die Pflanze ist giftig; geschützt

Blütezeit: April bis Juni

Alpenaurikel sind winterhart

Die Aurikel gehört zur Gattung der Primeln (Primula). Die meist goldgelben Blüten der Alpenaurikel duften süßlich. Sie sind bei einigen Zuchtformen zweifarbig und äußerst dekorativ. Die Pflanze sieht besonders hübsch in Kies- und Steingärten, Bauerngärten oder in Töpfen aus. Am besten wählt man den Standort hell aber vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Die Staude bevorzugt Halbschatten. Der Boden sollte kalkhaltig und feucht sein aber durchlässig, Staunässe wird nämlich nicht vertragen. Eine Mischung aus Sand, Humus und Lehm ist für Alpenaurikel ideal. Schwere Böden sollten mit mit Sand oder Kies vermischt werden, um Staunässe zu vermeiden. Gegossen werden sollte nur mäßig, am besten dann, wenn die Bodenoberfläche fast ausgetrocknet ist. Gedüngt werden muss ebenfalls nur mäßig. Eine Vermehrung ist durch Stecklinge oder Aussaat möglich. Junge Rosetten werden einfach von der Mutterpflanze abgetrennt und woanders neu eingesetzt. Wenn keine Vermehrung durch Selbstaussaat erwünscht wird, müssen die Blüten der Alpenaurikel rechtzeitig abgeschnitten werden.

Die Alpenaurikel sind winterhart. Bei der Überwinterung im Freiland sollten die Alpenaurikel aber den Winter über abgedeckt werden. Gut geeignet hierfür sind Tannenzweige. Achtung, zu viel Feuchtigkeit während der kalten Jahreszeit kann dazu führen, dass die Blattrosetten verfaulen. Alternativ kann die Staude in einen kalten und trockenen, ungeheizten Raum gestellt werden, wie z.B. ein unbeheizter Wintergarten. Die Staude kann aber bis zum harten Frost draußen bleiben und auch im Frühjahr relativ früh wieder in den Garten ausgepflanzt werden. Überwintern die Alpenaurikel zu warm, ist sie im nächsten Jahr blühfaul. Selbiges gilt übrigens für zu nährstoffreiche Böden.

Alpenaurikel lassen sich gut mit Bitterwurz (Lewisia) vergesellschaften.

Gartentipps: IR, Bild: 123RF

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