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Blumenkohl – Tipps für Anbau und Ernte

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Blumenkohl: Aussaat, Pflege und Ernte
Blumenkohl (Brassica oleracea var. botrytis L.)

Blumenkohl (Brassica oleracea var. botrytis L.)

Herkunft: aus Kleinasien; seit dem 16. Jahrhundert in Europa kultiviert

Habitus: ein- oder zweijährige Pflanze; Wuchshöhe 40 bis zu 120 cm

Aussaat: März bis April oder August (frühe Kultur)

Sammelgut: oberirdischer Teil der Pflanze (Blütenstände)

Verwendung: als Suppengemüse oder als Gericht

Ernte: ab Juni bis Oktober (späte Kultur)

Blumenkohl ist anspruchsvoll

Blumenkohl gehört zu den anspruchsvollsten Gemüsearten. Ein gut gekalkter Boden und eine ausreichende Nährstoffzufuhr sind Grundvoraussetzungen für den Anbau von Blumenkohl. Der Boden sollte sehr humusreich sein und das Beet sich an einem gut geschützten Standort befinden. Blumenkohlpflanzen sind Starkzehrer. Hervorragend als Dünger geeignet ist Stallmist. Durch Mulchen kann der Stickstoffgehalt im Boden erhöht werden. Das Beet sollte regelmäßig gehackt werden und die Pflanzen vor zu starker Sonneneinwirkung geschützt werden. Für die Aussaat ist eine hohe Luftfeuchtigkeit nötig, daher ist diese im Frühbeet ideal. Die Samen werden Ende August ausgesät. Ende September werden die Pflänzchen auf 5 cm Abstand pikiert. Der Blumenkohl sollten geschützt überwintern und Anfang April mit 50-60 cm Abstand ausgepflanzt werden. Die Ernte dieser Frühkultur findet im Juni und Juli statt.

Auch im März und April kann ausgesät werden. Diese Pflanzen werden nach vier Wochen pikiert und im Freiland ausgepflanzt. Die Ernte kann ab August stattfinden, bei der Drittkultur im Oktober. Die Auspflanzung sollte nur in bester Erde stattfinden, ist dies nicht der Fall, sollte zuvor etwa 20 cm tief Komposterde in den Boden eingetragen werden. Der Reihenabstand zwischen den Pflanzen sollte 80 cm betragen.

Tipps für die Ernte

Vor der Ernte sollte der Boden 2-3 Stunden gründlich gewässert werden. Die Ernte muss vor dem Öffnen der Blütenstände stattfinden. Der Blumenkohl hält sich mehrere Tage lang im Kühlschrank, kann aber auch klein geschnitten eingefroren werden. Wird der Blumenkohl kopfüber aufgehangen und gelegentlich mit Wasser besprüht, kann er sich mehrere Wochen halten.

Schädlinge am Blumenkohl

Wie die meisten Kohlsorten wird Blumenkohl oft von der Kohlfliege befallen, deren Maden die Wurzeln fressen und das Wachstum der Pflanze hemmen. Als Vorbeugung können Gemüseschutznetze helfen. Diese verhindern auch, dass die Raupen des Kohlweißlings die Blumenkohlpflanzen befallen. Gegen Erdflöhe helfen das häufige Hacken des Bodens und das Feuchthalten der Erde. Große Pflanzabstände und eine mehrjährige Pause des Anbaus auf ein und demselben Boden sind generell ratsam.

Gartentipps: IR, Bild: 123RF.

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