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Lauch im Garten kultivieren

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Lauch - Allium porrum- Pflanzenporträt
Lauch – Allium porrum

Lauch (Allium porrum)

Herkunft: Er stammt vom Ackerlauch (Allium ampeloprasum) aus dem Mittelmeerraum ab.

Habitus: zweijährige krautige Pflanze; Wuchshöhe 60 – 80 cm

Aussaat: März bis April

Sammelgut: ganze Pflanze

Verwendung: als Gewürz und Gemüse

Ernte: ab Juli bis ins nächste Frühjahr

Lauch eignet sich als Vorfrucht

Lauch, auch Porree genannt, gedeiht am besten in einem feuchten, humusreichen Boden.

Im Januar kann die erste Aussaat im Gewächshaus erfolgen. Nach der Keimung sollten die Pflanzen 10 bis 15 cm tief gesetzt werden, damit sich lange weiße Schäfte ausbilden. Wichtig ist, auch später den Lauch immer wieder anzuhäufeln. Gegen Ende März können die jungen Pflanzen ins Freiland, also zwei Monate später. Die Lauchpflanzen sollten im Abstand von ca. 15 cm in Reihe gesetzt werden. Die einzelnen Reihen haben einen Abstand von ca. 30 cm. Nicht vergessen werden darf das anschließende Angießen. Eine Abdeckung mit Mulch hilft, das Wasser im Boden zu halten.

Herbstporree wird im April und der Winterporree von Juli bis August im Garten gesät. Im Winter sollte der Lauch bei starken Frösten mit Vlies oder Reisig abgedeckt werden. Zusätzlich kann seitlich etwas Laub angehäuft werden.

Da Lauch einen nährstoff- und stickstoffreichen Boden bevorzugt, kann mit einem mineralischen Dünger oder Jauche nachgedüngt werden.

Zur Erntezeit, die je nach Sorte von Juli bis August oder von September bis ins nächste Frühjahr eintreten kann, wird der Boden leicht aufgelockert und die Stangen können aus der Erde gezogen werden. Eine Einlagerung in feuchtem Sand ist beispielsweise im Keller möglich.

Der Lauch ist sehr gut als Vorfrucht geeignet, da sich seine Wurzelrückstände positiv auf den Boden auswirken.

Als Mischkultur eignen sich Tomaten, Möhren, Petersilie und Kohl. Auch Oregano ist ein geeigneter Nachbar des Lauchs.

Gegen Schädlinge wie Lauchminierfliege, Thripse und Lauchmotte helfen Schutznetze. Auch eine Dusche mit lauwarmem Wasser soll Abhilfe leisten. Der Käfer Lilienhähnchen ist durch seine rote Färbung recht auffällig und kann per Hand entfernt werden.

Gartentipps: IR, Bild: 123RF.

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