Start Gartentipps Pflanzenporträt: Rote Bete

Pflanzenporträt: Rote Bete

70
0
Rote Bete Pflanze - Pflanzenporträt
Rote Bete Pflanze im Garten

Rote Bete (Beta vulgaris subsp. Vulgaris)

Herkunft: Kulturform der Gemeinen Rübe; aus dem Mittelmeerraum

Habitus: zweijährige krautige Pflanze; Wuchshöhe 30 bis 150 cm (inklusive Stängel und Blütenstand)

Aussaat: ab März oder ab Juni

Sammelgut: Knolle

Verwendung: als Gemüse

Ernte: Ende Oktober

Rote Bete ist pflegeleicht

Die Rote Bete stellt nur geringe Ansprüche an Bodenbeschaffenheit und Standort. Rote Bete wächst sogar im Halbschatten, wobei ein sonniger Standort zu bevorzugen ist, und mag durchlässige, leicht humose Böden. Die Feuchtigkeit des Bodens sollte jedoch während der gesamten Wachstumsperiode gleich bleiben. Als Tiefwurzler sind insbesondere tiefgründige und schwere Böden gut für den Anbau von Rote Bete geeignet. Der ideale Boden-pH-Wert für Rote Bete liegt zwischen 6 und 7.

Rote Bete im Freiland aussäen

Die Aussaat im Freiland kann ab März erfolgen, wobei ein Schutz durch ein Gartenvlies erforderlich sein kann. Auch im Haus ist eine Vorkultivierung von Rote Bete ab März möglich. Die Sprösslinge können dann im April ins Beet gepflanzt werden. Bei einem späteren Anbau ab Juni kann bis in den November hinein geerntet werden. Um die Keimfähigkeit der Samen zu erhöhen, sollte der Boden vor der Aussaat gründlich gehackt werden. Die Samen werden in Reihen von 25 cm Abstand etwa 2-3 cm tief in die Erde gesetzt. Anschließend kann etwas Kompost auf die Rote Bete aufgetragen werden. Bei regelmäßigem Gießen keimen die Rote Bete-Pflanzen nach 15-25 Tagen. Sobald die Pflänzchen gekeimt sind, sollten sie auf 7-10 cm vereinzelt werden.

Mischkultur und Ernte

Rote Bete frisch geerntet - Pflanzenporträt
Rote Bete frisch geerntet

Für die Mischkultur eignen sich Bohnen, Kohlsorten, Zucchini, Salate und Zwiebeln. Weniger gut geeignet sind Petersilie, Mangold, Kartoffeln, Spinat, Tomaten und Schnittlauch. Bei der Fruchtfolge ist darauf zu achten, dass zuvor kein Mangold oder Futterrüben angebaut wurden. Kohlrabi oder Hülsenfrüchte eignen sich hingegen gut als Vorkultur.

Temperaturen bis -5 °C sind für die Wurzeln der Roten Bete kein Problem. Bei drohenden niedrigeren Temperaturen sollte jedoch geerntet werden. Die Pflanzen werden hierfür vorsichtig aus der Erde gezogen, wobei die Früchte nicht beschädigt werden sollten. Vor der Einlagerung sollte die Wurzel von den Blättern befreit werden. Eine Kiste mit feuchtem Sand an einem dunklen Standort, wie zum Beispiel dem Keller, ist ideal für die Einlagerung der Knollen. Diese sollten zuvor nicht gewaschen werden, denn die verbleibende Erde schützt vor Pilzbefall und anderen Keimen. Da die Rote Bete recht robust ist, wird sie selten von Krankheiten befallen, es kann aber vorkommen, dass Blattläuse, Erdflöhe oder die Larven der Rübenfliege die Pflanze schädigen.

Gartentipps: IR, Bild: 123RF

Hier geht’s zurück zu unseren Gartentipps.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here