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Pflanzenporträt: Weiß-Klee

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Weiß-Klee: Gartenhelfer un Zierpflanze
Weiß-Klee wird auch Glücks-Klee genannt

Weiß-Klee (Trifolium repens)

Vorkommen: Europa, Asien und Nordafrika

Habitus: ausdauernde, krautige Pflanze; Wuchshöhe 5 bis 20 cm

Blüte: 40-80 Blüten pro Blütenstand; Weiß

Frucht: Hülsenfrucht

Besonderheiten: in der Landwirtschaft als Futterpflanze verwendet

Blütezeit: Mai bis Oktober

Glücks-Klee verbessert den Boden

Viele kennen den Weiß-Klee eher als unbeliebtes Unkraut im Rasen. Dabei kann diese Pflanze vor allem auf dem Balkon und Fenstersims sehr dekorativ wirken. Die Pflanze ist sehr anspruchslos und einfach zu kultivieren. Sie ist jedoch nicht mit dem zu Silvester erhältlichen Glücksklee zu verwechseln. Was kaum jemand weiß, die mit den Bohnen und Erbsen verwandte Pflanze ist auch hervorragend dazu geeignet, den Boden zu verbessern. Weiß-Klee lockert mit seinen Pfahlwurzeln das Erdreich und führt außerdem dem Boden Stickstoff zu. Die Knöllchenbakterien in den Wurzeln machen dies möglich.

Ansprüche und Pflege des Weiß-Klees

Der Weiß-Klee ist gut für die Kultivierung in Kübeln und Töpfen geeignet, da die langen Blütentriebe bei gleichzeitigem kriechenden Wuchs über das Behältnis herausragen. Er mag einen sonnigen Standort und einen Boden aus einem Mischungsverhältnis von 3:1 aus Blumenerde und Sand. Gegossen wird mäßig. Die Erde kann ruhig zwischendurch antrocknen, sollte jedoch nicht komplett austrocknen. Ab dem zweiten Jahr kann eine Düngung im monatlichen Abstand mit einem Flüssigdünger stattfinden. Die Düngergaben sollten sich auf die Zeit von April bis September beschränken.

Die Bestäubung findet überwiegend durch Bienen statt, weswegen der Weiß-Klee als hervorragende Bienenweide bekannt ist. Im Winter braucht man keine besonderen Maßnahmen ergreifen, da der Weiß-Klee winterhart ist. Jedoch sollte man darauf achten, dass das Pflanzbehältnis nicht permanent vom Regen durchnässt wird, was zur Wurzelfäule führen kann. Dennoch muss auch im Winter mal gegossen werden. Jedoch sollte dies stets an frostfreien Tagen geschehen.

Vermehrung des Weiß-Klees

Der Weiß-Klee kann entweder durch Samen oder durch Stecklinge vermehrt werden. In beiden Fällen muss nur darauf geachtet werden, dass der Boden nicht austrocknet. Die Keimdauer beträgt etwa 3 Tage bei einer Temperatur von 20 Grad. Eine Abdeckung der Saat ist nicht erforderlich. Die Stecklinge werden einfach in die Erde gesteckt und feucht gehalten. Nach etwa 10 Tagen haben sich die Wurzeln gebildet.

Texte Gartentipps: IR, Bild: 123RF

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