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Pflanzzeit für Quitten

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Blüte der Quitte
Blüte der Quitte

Standort und Pflanzung von Quitten

Die aus Asien stammende Quitte ist hauptsächlich in Südeuropa weit verbreitet. Doch auch in unseren Breiten lässt sich der Baum kultivieren. Er ist jedoch sehr wärmeliebend und sollte im Winter nicht den kalten Ostwinden ausgeliefert sein. Im zeitigen Frühjahr werden die Quittenbäumchen gepflanzt. Ab März wird ein sonniger oder halbschattiger Standort mit nährstoffreichem, tiefgründigen Boden für die Pflanze ausgesucht. Kalkhaltige Böden und Staunässe verträgt die Quitte nicht besonders gut. Daher sollte auf gute Bodendurchlässigkeit geachtet werden. Die Pflanzgrube sollte in etwa so groß wie der Wurzelballen sein.

Vor dem Einpflanzen sollten 3-4 Seitenäste eingekürzt werden, wobei der Mittelast etwa 20 cm über sie hinausragen sollte. Nach dem Einsetzen des Gehölzes wird das Pflanzloch wieder aufgefüllt und der Boden festgetreten. Wichtig ist dabei darauf zu achten, dass die Veredelungsstelle aus der Erde hinausragt. Anschließend wird großzügig angegossen.

Pflege und Ernte von Quitten

Da die Quitte nur sehr langsam wächst, benötigt sie relativ wenig Pflege. Sie kann eine Wuchshöhe von 4-8 m erreichen. Bis es so weit ist, sollte sie vor allem während längerer Trockenperioden regelmäßig gegossen werden. Besonders junge Bäume sind außerdem etwas empfindlich gegenüber starkem Frost. Es kann also von Vorteil sein, in den ersten Wintern den Baum mit Gartenvlies zu schützen.

Alle zwei Jahre kann eine Düngung mit Kompost stattfinden. Ältere Bäume sollten darüber hinaus gelegentlich verjüngt werden. Dabei werden stark verästelte Zweige abgeschnitten. Tote Äste sollten außerdem entfernt werden.

Quitten am Baum
Quitten am Baum

Bis der Quittenbaum das erste Mal Früchte trägt, können bis zu acht Jahre vergehen. Ist es dann endlich soweit, können die gelben Früchte bis in den November hinein geerntet werden. Der ideale Erntezeitpunkt ist daran zu erkennen, dass das Obst sich goldgelb verfärbt und den Flaum verliert. Je länger die Früchte der Herbstsonne ausgesetzt sind, desto besser wird ihr Aroma. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass die Früchte noch keine braunen Stellen bekommen. Sinkt die Temperatur unter null, sollte jedoch spätestens geerntet werden. Auch wenn die Früchte noch nicht ganz reif sind, ist dies kein Problem, denn unreife Früchte können mehrere Wochen lang auf der Fensterbank nachreifen. Dabei verströmen sie ihren einzigartigen Geruch und sorgen selbst in der kalten Jahreszeit für ein mediterranes Feeling.

Gartentipps: IR. Bild: 123RF.

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