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So verhelfen Sie Kletterrosen zu einem schnelleren Wachstum

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Ranksäulen, Rosenbögen, Pagoden und Co.: Kletterrosen bedürfen immer einer Stütze, um schnell und hoch wachsen zu können. Dabei können auch schon eine herkömmliche Mauer oder ein Holzgerüst eine geeignete Kletterhilfe darstellen, an der sich die Pflanzen festhalten und bis zu sechs Meter lange Triebe bekommen können. Mit unseren Tipps verhelfen Sie Kletterrosen zu einem schnelleren Wachstum.

Die richtige Kletterhilfe

Verhelfen Sie Kletterrosen zu einem schnelleren Wachstum, indem Sie Kletterhilfen aufstellen.
Verhelfen Sie Kletterrosen zu einem schnelleren Wachstum, indem Sie Kletterhilfen aufstellen.

Eine beliebte Möglichkeit zur Wachstumsförderung bei Kletterrosen sind Pergolen. Vermeiden Sie es jedoch, die Langtriebe lediglich an eine schmale Säule anzubinden, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die unteren Triebe verkahlen. Besser wäre es, wenn Sie an den Säulen stattdessen ein Lattengerüst anbringen, an dem Sie die Seitenzweige bogig anbinden. Alternativ können Sie auch die Haupttriebe spiralig an der Säule hochwinden, um ein schnelles und blütenreiches Wachstum zu erreichen.

Entscheiden Sie sich für ein Gerüst oder Spalier, sollte dieses mindestens 15 Zentimeter von der Wand oder Mauer entfernt sein. Auch der Pflanzabstand der einzelnen Gewächse hat einen großen Einfluss auf Wuchsstärke und -form. Starkwüchsige Sorten mit Trieben, die sich breitbogig ausbreiten, sollten circa 2,5 bis 3,5 Meter voneinander entfernt stehen. Bei schwachwüchsigen und eher aufrechtwachsenden Sorten verhelfen Sie Kletterrosen zu einem schnelleren Wachstum, wenn Sie einen Abstand von 1,5 bis 2,5 Meter zwischen den Gewächsen lassen.

Der richtige Standort

Selbstverständlich hat auch der Standort einen wesentlichen Einfluss auf das Wachstum Ihrer Kletterrosen. Am liebsten mögen die Gewächse es sonnig und hell. Im Schatten gedeihen die Rosen deutlich langsamer. Wichtig ist auch, die Pflanzen regelmäßig zu gießen – insbesondere in den ersten Jahren. Später genügt eine jährliche Verabreichung eines speziellen Langzeitdüngers, den Sie beispielsweise in flüssiger Form mit ins Gießwasser geben.

Der richtige Schnitt

Ein gepflegter Rückschnitt gibt Pflanzen bekanntlich genügend Platz, um sich frei zu entfalten. Bei Kletterrosen ist das nicht anders, der der richtige Schnitt erfordert jedoch ein wenig mehr Geschick. Es dürfen nur die Triebe entfernt werden, die alt und vertrocknet oder bereits verblüht sind. Gerade wenn im Herbst neue Triebe herausgebildet werden, verhelfen Sie Ihren Rosen auf diese Weise dazu, neues Wachstum anzuregen und besser zu fördern. Sobald der Winter einbricht, sollten Sie die Erde rund um Pflanze mit einem Vlies oder einer Plane abdecken, um das Wurzelwerk zu schützen. So sind Ihre Kletterrosen ideal auf die nachfolgende Gartensaison im Frühjahr vorbereitet.

Bilder: 123RF

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