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Rindenmulch ausbringen

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Rindenmulch ausbringen
Rindenmulch ausbringen

Rindenmulch auf Gartenbeeten

Rindenmulch sieht im Garten nicht nur optisch sehr dekorativ aus, sondern bietet auf Gartenbeeten ausgebracht auch den Pflanzen allerlei Vorteile. Ein solcher Vorteil ist, dass die Bodentemperatur durch die zusätzliche Schicht besser reguliert wird. Außerdem wird, selbst bei großer Hitze, die Feuchtigkeit besser im Boden gehalten. Im Winter hilft die Mulchschicht hingegen, indem sie vor Austrocknung und Frost schützt.

Ein weiterer Vorteil von Rindenmulch ist, dass Unkräuter bei ihrer Ausbreitung und dem Wachstum gehemmt werden. Des Weiteren siedeln sich zahlreiche Bodenorganismen in der Mulchschicht an, was zur Verbesserung der Bodenstruktur beitragen kann und letztlich zu einer erhöhten Bodenfruchtbarkeit führt.

Bei der Ausbringung von Rindenmulch sind jedoch einige Punkte zu beachten. So sollte die Schicht, um zu verhindern, dass sich Schimmel im Boden bilden kann, nicht höher als 5-7 cm sein. Ist die Mulchschicht hingegen zu dünn, können Flugsamen von Wildkräutern leichter in die darunterliegende Erdschicht vordringen. Daher sollte auch darauf geachtet werden, dass der Rindenmulch gleichmäßig dick auf das Beet aufgetragen wird. Dies erreicht man am besten, indem man mit einer Harke den Rindenmulch  über das Beet verteilt. Vor der Ausbringung sollte jedoch bereits das Unkraut entfernt worden sein oder ein Gartenvlies ausgebracht worden sein. Im Laufe der Jahre verrottete Rindenmulch allmählich, sodass er alle paar Jahre erneuert werden muss.

Übrigens ist die Ausbringung von Rindenmulch bei einer Bepflanzung mit Bodendeckern nicht immer ratsam, vor allem wenn diese einen hohen Kalkbedarf haben. Beim Einsatz von Rindenmulch im Beet sollte außerdem darauf geachtet werden, dass gelegentlich unter der Mulchschicht gedüngt wird, da diese dem Boden Stickstoff entzieht.

Rindenmulch auf Gehwegen

Wird der Rindenmulch hingegen für die Gestaltung von Gartenwegen ausgebracht, kann die Schicht durchaus dicker als 5-7 cm sein. Dies ist sogar ratsam, um einen insgesamt optisch ansprechenden Eindruck zu erhalten. Für die Weggestaltung kann übrigens auch eine Schotterschicht als Untergrund ausgebracht werden – so kann das Regenwasser besser ablaufen. Auch eine Randbegrenzung kann gegebenenfalls erforderlich sein, vor allem wenn man verhindern möchte, dass die einzelnen Holzschnitzel sich auf den benachbarten Beeten verteilen. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Rasenkante aus Holz oder Plastik oder einfach dekorative Steine verwendet werden.

Texte Gartentipps: IR. Bild: 123RF.

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