Start Gartentipps Rückschnitt von Polsterstauden – So geht’s

Rückschnitt von Polsterstauden – So geht’s

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Polsterstauden werden besonders gerne für Steingärten oder zur Dekoration von Mauern verwendet, da die Pflanze wunderschöne Blütenpolster bildet. Beachten Sie die folgenden Pflegetipps, können Sie sich für lange Zeit über eine bunte Farbenpracht in Ihrem Garten freuen.

Schleifenblume immergrün - Iberis sempervirens
Schleifenblume immergrün – Iberis sempervirens

Polsterstauden sind bodennahe Pflanzen mit kleinen aber zahlreichen Blüten, die ideal für flächendeckende Bepflanzungen geeignet sind. Im Garten fallen sie durch ihre vielfältigen bunten Farben auf und verzaubern so die eigenen Pflanzflächen.

Ein weiter Vorteil der Polsterstauden ist es, dass diese relativ genügsam und einfach zu pflegen sind. Das macht sie auch für unerfahrene Hobby-Gärtner zu einer beliebten Pflanzenart.

Für die kreative Gartengestaltung bieten Polsterstauden unzählige Möglichkeiten: An Mauern oder Treppen können Sie ihre Triebe beispielsweise wie dekorative Vorhänge herab wachsen lassen oder verschiedene Staudenarten kombinieren und so eine bunt gemischte Farbenpracht im Garten ausbreiten.

Blütenpolster für jeden Anlass

Da die Polsterstauden jeden Garten ohne viel Pflegeaufwand verzaubern, sind sie auch in entsprechend vielen Gärten zu finden. Besonders große Flächen lassen sich mit ihr dekorieren, da die Pflanze mit ihren vielen kleinen Blüten perfekt für eine flächendeckende Bepflanzung geeignet ist.

Neben ihrer Verwendung im Garten werden die Polsterstauden aber auch zur Grabpflege verwendet. Schließlich ist die Pflanzenart nicht nur anspruchslos, sondern auch äußerst robust – perfekt also für Gärten, die nicht durchgängig bewirtschaftet und gepflegt werden.

Aber egal, ob im eigenen Garten, zur Grabpflege oder zur Bepflanzung von Mauern und Treppen: Polsterstauden haben so viele verschiedene Einsatzgebiete, da die besonderen Farbmöglichkeiten jede Umgebung verschönern.

Polsterstauden pflanzen und pflegen

Die ideale Pflanzzeit für Polsterstauden ist in den Monaten von März bis Mai oder gegen Ende des Jahres auch von September bis Oktober. Polsterstauden benötigen eine unkomplizierte Umgebung: Ein Steingarten, eine Mauer oder ein anderer schattiger Platz sind die perfekte Lösung.

Viele Arten der Polsterstauden breiten sich nach dem Pflanzen großflächig aus, sodass Sie die Pflanzen nur nicht zu eng aneinander setzen sollten. Damit die Pflanzen einen dichten Teppich bilden, ist allerdings wiederum etwas Geduld gefragt.

Polsterstauden kommen auf einem mageren Boden gut zurecht, sofern er durchlässig ist, und müssen nur regelmäßig gegossen werden. Auch die Vermehrung ist unkompliziert – die Polsterstauden müssen nur geteilt werden. Das jährliche Schneiden der Stauden führt zu einem üppigen Wachstum.

Auslichten der Stauden durch einen jährlichen Rückschnitt

Damit die Pflanzen gesund bleiben, müssen Polsterstauden regelmäßig geschnitten werden. Mit einer scharfen Schere wird die Staude um etwa 1/3 bis 1/2 über dem Boden abgeschnitten.

Findet der Rückschnitt nach der Blüte statt, hat dies den zusätzlichen Vorteil, dass verwelkte Teile entfernt werden und ein Neuaustrieb gefördert wird. Auch ein zu starkes Ausbreiten sowie Verkahlen wird durch das Schneiden der Polsterstauden verhindert.

Nach dem Schneiden entwickeln viele Bodendecker neues Laub, welches auch in der kalten Jahreszeit sehr dekorativ wirkt. Durch das jährliche Schneiden, werden sich auch weniger Pilze im Boden ausbreiten, da ihnen durch das Entfernen des welken Laubs die Lebensgrundlage entzogen wird.

Zusätzlich kann alle paar Jahre ein radikaler Schnitt der Polsterstauden bis auf wenige Zentimeter über dem Boden vorgenommen werden. So bleiben die Pflanzen gesund und flächendeckend.

Allgemeine Tipps für die Pflege von Polsterstauden

Zu den beliebtesten und dekorativsten Polsterstauden gehören Grasnelke, Enzian, Steinkraut, Blaukissen, Zwergschwertlilie, Moossteinbrech, Polsterphlox, Schleifenblume und Gänsekresse.

Die Polsterstauden können sowohl als Bodendecker im Beet, als auch in Fugen und Ritzen zwischen Steinen und auf Pflanzmauern wunderschöne blühende Teppiche bilden. Sie sind sehr gut geeignet als Beet- und Wegeinfassung, für Trockenmauern und bei der Grabgestaltung.

Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder von September bis Oktober. Der Pflanzenabstand sollte etwa 30-40 cm betragen, da die Polsterstauden sich recht bald ausbreiten werden.

Nach dem Umpflanzen oder bei der Vermehrung durch Stecklinge muss unbedingt ausreichend gewässert werden, damit die Polsterstauden gut anwachsen können. Da die Pflanzen ansonsten nicht viel Wasser benötigen, sollte sparsam gegossen werden.

Beim Gießen sollte jedoch darauf geachtet werden, dass keine pralle Sonne scheint. Daher ist es empfehlenswert, die Wässerung morgens oder abends vorzunehmen. Nicht alle Polsterstauden müssen zwangsläufig in der prallen Sonne stehen, viele wachsen auch gerne im Halbschatten.

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