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Schichtwechsel im Gemüsebeet

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Gemüsebeet
Gemüsebeet

Im Juni fällt im Gemüsebeet so einiges an Arbeit an: ernten, nachsäen, düngen und das Herbstgemüse säen. Durch das zusätzliche Licht, mehr Wärme und die längeren Tage im Juni wächst das Gemüse jetzt um einiges besser als im Frühjahr. Radieschen z.B. sind jetzt schon nach vier Wochen erntereif. Sie können auch gleich wieder nachgesät werden oder es werden einfach neue Setzlinge gekauft. Auch der erste Salat ist jetzt erntereif und kann bei Bedarf nachgesät werden.

Gemüsebeet: Ernte und Aussaat

Zu den ab Juni erntereifen Gemüsesorten gehören Mangold, Dicke Bohnen, Blattsalate, Rucola, Spinat, Gurke, Kohlrabi, Rotkohl, Fenchel, Karotten und Lauchzwiebeln.

Wer jetzt schon an den Herbst denkt, sollte Zuckerhut, Radicchio, Knollenfenchel, Rote Beete und Chinakohl, sowie erneut Rucola und Möhren aussäen. Dasselbe gilt für Zuckerschoten und Bohnen, die je nach Sorte bis Ende Juli ausgesät werden können.

Ende Mai bis Anfang Juni kann ebenfalls die zweite Saat der Zucchini erfolgen. Auch die Erbsen können jetzt ein zweites Mal gesät werden. Sie eignen sich besonders gut als Nachkultur für Spinat und Schnittsalat. Bis Mitte Juni kann noch Rote Beete gesät werden.

Gemüsebeet: Weitere Arbeiten im Juni

Jetzt ist auch die richtige Zeit, um die Tomatenpflanzen auszugeizen und zu düngen. Sobald die ersten Blüten erscheinen, muss die Tomatenpflanze gedüngt werden. Dafür gibt es im Handel speziellen Tomatendünger, jedoch ist auch Brennnesseljauche sehr gut geeignet. Außerdem sollten die unteren Blätter der Tomatenpflanze entfernt werden, damit die Energie vorrangig in das Wachstum der Früchte investiert werden kann. Diese Maßnahme hat außerdem den Vorteil, dass die unteren Blätter beim Gießen nicht mehr nass werden können, was die Tomate nicht sonderlich gut verkraftet. Beim Entgeizen der Tomatenpflanze wird der frische Austrieb an den Blattachseln abgeknipst. So wird der Haupttrieb nicht unnötig geschwächt.

Natürlich muss besonders in warmen Monaten darauf geachtet werden, dass unsere Gemüsepflanzen nicht vertrocknen. Daher darf das regelmäßige Wässern nicht vergessen werden. Die einfachste Methode, um festzustellen, ob die Topfpflanzen Wasser benötigt, ist das Testen der Feuchtigkeit mit dem Finger. Ist kurz unter der Erdoberfläche keine Feuchtigkeit mehr vorhanden, kann gegossen werden. Jedoch gibt es auch einige Gemüsearten, die vorübergehend mit Trockenheit gut zurechtkommen. Zu ihnen gehören Paprika und Chili.

Texte Gartentipps: IR, Bild: 123RF

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